Im Aufsteigerduell in Liga zwei trennten sich die beiden Sensationsteams aus Stripfing und Bregenz mit 1:1. Dabei hatte die Mannschaft von Coach Andreas Heraf aber Vorteile im Spiel. Ein aberkanntes Tor hätte den Unterschied gemacht.
„Schlussendlich müssen wir zufrieden sein, wir haben gegen eine sehr starke Mannschaft gespielt“, meinte Andreas Heraf nach dem 1:1-Remis seines Teams in Stripfing. Aber im Aufsteigerduell, gleichzeitig Spitzenspiel in Liga zwei - es spielte der Zweite gegen den Dritten - waren die Vorarlberger das bessere Team.
Lukas Brückler hatte Bregenz mit seinem sechsten Saisontor in Führung gebracht. Kapitän Marko Martinovic verlängerte einen langen Einwurf von Dario Barada, Brückler stocherte den Ball liegend ins Stripfinger Netz (26.). Knappe zehn Minuten später verwertete der Mittelstürmer eine Hereingabe von Slobodan Mihailovic, der Treffer wurde aber wegen angeblicher Abseitsstellung nicht gegeben - eine fragwürdige Entscheidung. „Mit dem 2:0 wäre es wohl erledigt gewesen“, weiß auch Coach Heraf, „darum bin ich am Ende vielleicht doch ein wenig enttäuscht über den Ausgang des Spiels. Außerdem waren wir heute nicht ganz so spritzig wie sonst.“
Denn während die in der bisherigen Saison so starken Hausherren im ersten Abschnitt zu keiner klaren Chance kamen, wurde die Partie im zweiten Abschnitt offener. In Minute 56 konnte SW-Goalie Franko Flückiger ein Geschoss von Rakovic noch über die Latte lenken, wenig später war der Deutsche aber dann chancenlos - Stripfings Gataric sprang der Ball nach einem Gestocher im Bregenzer Strafraum genau richtig vor die Füße, sein satter Flachschuss landete in der linken Torecke (64.).
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