30 Monate Haft

Wiener Straßenbahnfahrer missbrauchte Mädchen (10)

Gericht
28.10.2023 06:00

Nachdem sich die Ex-Lebensgefährtin von ihm getrennt hatte und er die Obsorge für die gemeinsamen kleinen Kinder zugesprochen bekam, sah sich ein 34-Jähriger mit schrecklichen Vorwürfen konfrontiert. Laut Anklage hat er seine Stieftochter über zwei Jahre lang sexuell missbraucht und vergewaltigt. Ersteres sah auch der Schöffensenat so und verurteilte den Wiener zu unbedingter Haft.

Keine leichte Kost, die die Schöffen im Landesgericht Korneuburg (NÖ) zu hören bekommen. Und keine leichte Entscheidung in der Urteilsfindung. Zumal der angeklagte Wiener die Taten vehement abstreitet: „Ich bin komplett unschuldig. Mir hat es den Boden unter den Füßen weggerissen. Nie im Leben würde mir so etwas einfallen“, beteuert der 34-Jährige, der Straßenbahnfahrer in der Bundeshauptstadt ist.

Ihm wird von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, die Tochter seiner Ex-Lebensgefährtin sexuell missbraucht und vergewaltigt zu haben - über zwei Jahre hinweg, beginnend, als das heute 16-jährige Mädchen zehn Jahre alt war.

Freund und Freundin als Zeugen
„Aufgekommen sind die Vorwürfe erst im Zuge eines Obsorgestreits für die gemeinsamen Kinder und nachdem mein Mandant die alleinige Obsorge für die beiden zugesprochen bekam“, sagt Verteidiger Andreas Reichenbach.

Eine Freundin und der erste Freund des Mädchens verfestigen aber die Schilderungen des Opfers zu den Übergriffen auf dem Wohnzimmersofa: „Bei unserem ersten Mal hat sie zu weinen begonnen. Dann hat sie mir alles erzählt“, so der Zeuge. Nach langer Beratung fällt der Schöffensenat einen Schuldspruch für den sexuellen Missbrauch und den Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses: 30 Monate Haft, nicht rechtskräftig. 

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