Im Atomkraftwerk Krško haben die Reparaturarbeiten begonnen, berichtet der slowenische Kraftwerksbetreiber NEK. Die Anlage musste Anfang Oktober abgeschaltet werden, nachdem ein Leck im Primärkreislauf entdeckt worden war. Es war sogar Flüssigkeit aus dem unter Druck stehenden Bereich ausgetreten.
Mittlerweile konnte die lecke Stelle lokalisiert werden. Das Loch, das etwa den Durchmesser einer Nähnadel hat, befinde sich laut Aussage des Betreibers an der Schweißnaht einer Rohrleitung des Sicherheits-Einspeissystems. Das durch das Leck ausgetretene Kühlmittel konnte laut NEK in einem Sicherheitsbehälter aufgefangen werden. Es soll aufbereitet werden.
Stäbe werden zwischengelagert
Um das Leck zu reparieren, müssen allerdings sämtliche 121 Brennstäbe des über 40 Jahre alten Atomkraftwerkes ausgebaut werden. Etwa 100 Mitarbeiter würden für diese Arbeiten geschult und abgestellt. Die Brennstäbe werden in der Zwischenzeit in einem sogenannten Abklingbecken zwischengelagert. Die Arbeiten werden zumindest einen Monat dauern, so die Aussage des Kraftwerksbetreibers.
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