Drama im Sulztal

Lawine begräbt Wanderer in Tirol unter sich – tot

Tirol
07.02.2012 17:59
Bei einem Lawinenabgang in Gries im Sulztal, einem Seitental des Tiroler Ötztals, ist am Dienstagnachmittag ein Wanderer ums Leben gekommen. Nach Angaben der Bergrettung wurde der Deutsche auf einem Wanderweg zwischen der Sulztalalm und der Amberger Hütte von dem Schneebrett überrascht und verschüttet. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät, er konnte nur noch tot geborgen werden.

Der Urlauber war mit drei Begleitern auf dem Wanderweg, der laut Bergrettung im Winter als Rodelbahn dient, in Richtung Amberger Hütte unterwegs gewesen. Der Mann sei in einigem Abstand zur Gruppe gegangen. Weil er nach einiger Zeit nicht nachgekommen sei, machten die Begleiter kehrt, um ihn zu suchen: Als sie die Schneemassen auf dem Weg entdeckten, schlugen sie Alarm.

Weg war nicht gesperrt
Der Lawinenabgang hatte sich in einer Höhe von rund 2.000 Metern ereignet. Laut Bergrettung war die Lawinengefahr am Dienstag in diesem Gebiet eigentlich nicht als groß eingestuft worden - der Weg sei jedenfalls nicht gesperrt gewesen. Im Einsatz standen rund 30 Mann der Bergrettung, zwei Lawinensuchhunde und drei Rettungshubschrauber sowie die Alpinpolizei.

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