Fast Fashion und textile Müllberge: Das Wiener MAK hinterfragt in „Critical Consumption“ die Modeindustrie und unser Konsumverhalten.
Immer mehr, immer schneller - so überschwemmen Modetrends die Geschäftsregale, während die textilen Müllberge wachsen. Die Modeindustrie steht in Zeiten des Konsumrauschs zunehmend im Fokus.
Im Fokus steht sie ab 30. August auch im Museum für angewandte Kunst (MAK). „Von den Nachhaltigkeitsthemen ist es eines, das bereits gut in der breiten Öffentlichkeit angekommen ist“, erklärt Direktorin Lilli Hollein. Jedoch beinhalte das Thema viele Ansätze, „die man verstärken, illustrieren und diskutieren“ müsse.
Kleiderschrankanalyse für zuhause
Kritische Gedankenanstöße gibt nun ein Jahr lang die Ausstellung „Critical Consumption“ in der MAK Galerie. Nicht nur mit Werken internationaler Künstler wie Sylvie Fleury (Foto), Celia Pym, Dead White Men’s Clothes, Ines Doujak, Stefanie Moshammer, u. v. m. Auch historisch wird die Geschichte des Modekonsums im globalen Norden ab dem 18. Jahrhundert nachgezeichnet.
Weiters zeige man „Strategien des Bewahrens und Erhaltens“, betont Hollein. Zum Beispiel gibt es „die Möglichkeit, sich für zu Hause eine Kleiderschrankanalyse mitzunehmen, um sich mit dem eigenen Modekonsum auseinanderzusetzen“, so Kuratorin Lara Steinhäußler.
Nähere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.
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