Am Dienstag schläft Nemet C. um 4.23 Uhr tief und fest auf dem Sofa seiner Wohnung auf der Wiedner Hauptstraße, nur ein paar Meter vom alten Röhren-Fernsehapparat entfernt. Und wie von Geisterhand gibt der plötzlich ein letztes Lebenszeichen: Ein Funken - und schon steht das Gerät in Flammen.
"Versucht, das Feuer mit Handtuch zu löschen"
"Ich hab' sofort laut aufgeschrien und so meine Frau und den gemeinsamen Sohn Simeon geweckt", erklärt der Familienvater. "Dann hab' ich versucht, das Feuer mit einem Handtuch zu löschen."
Doch das geschmolzene Plastik spritzt dabei durch die Gegend, verbrennt dem Lebensretter die komplette Hand. Sofort wird die Feuerwehr alarmiert, auch die Wiener Berufsrettung rückt mit einem Katastrophenzug aus - insgesamt müssen vier Mieter mit einer Rauchgasvergiftung ins Spital.
"Wir wären vermutlich alle im Schlaf erstickt"
"Zum Glück ist niemand ernsthaft verletzt", erklärt Nemets Frau Dorli P., "hätte mein Mann nicht auf dem Sofa geschlafen, wir beide und unser 16 Monate alter Sohn wären vermutlich alle im Schlaf erstickt."
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