Eine nicht ganz alltägliche Alkolenkerin ging der Polizei von 19. auf 20. Juli in Salzburg ins Netz. Die Frau wollte der Polizei eigentlich auf einen angeblichen Unfall hinweisen, letztendlich wurde ihr der Führerschein abgenommen.
Bei Kontrollen im Gebiet der Stadt Salzburg führte die Polizei von Mittwoch auf Donnerstag verstärkte Kontrollen durch. Eine der 32 Anzeigen wird den Beamten aber wohl länger in Erinnerung bleiben. Eine Frau kam während einer Kontrolle auf die Polizisten zu und erzählte von einem angeblichen Unfall, der sich zugetragen haben soll. Ein unbekannter Lenker sei an ihr Auto angefahren und habe in weiterer Folge Fahrerflucht begangen.
Auffällig war laut Polizeibericht vor allem der starke Alkoholgeruch, der von der 56-Jährigen ausging. Die Frau gab an, „nur zwei Schlucke“ aus ihrer Sporttrinkflasche genommen zu haben. Im Gegensatz zu normalen Befüllungen derartiger Trinkbehälter befand sich aber kein Wasser darin - sondern ein Sekt-Orangensaft-Gemisch. Ein Alkomattest ergab einen Wert von 2,28 Promille. Der Flachgauerin wurde der Führerschein abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurde sie angezeigt. Der angebliche Unfall wurde mit einer Anzeige gegen Unbekannt als Parkschaden aufgenommen.
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