Tourismus-Trend
Urlaub im Chalet ist in der Steiermark beliebt
Immer mehr Touristen schätzen Privatsphäre, viel Platz und den Charme der Natur im Kurzzeit-Heim. Am Zösenberg gibt es weitaus mehr als nur das. Mit Schmolti‘s Chalet haben dort zwei Brüder das Lebenswerk ihres Vaters vollendet.
Zwei Brüder, die mit dem Bau eines Chalets eine große Vision verwirklicht haben, das ist eine schöne Geschichte. Es ist aber auch eine berührende Geschichte über die Beziehung zwischen Generationen und eine gemeinsame Leidenschaft für ein Haus, das aus weit mehr als nur vier Wänden besteht.
Lebenswerk geerbt
Vor sechs Jahren erbten die beiden nicht nur ein Anwesen, sondern das Lebensprojekt des Vaters, der 2017 bei einem Forstunfall ums Leben kam. Von einem Tag auf den anderen mussten sich Jan und Markus Schmoltner mit Anfang 20 um die komplette Landwirtschaft kümmern. „Darauf waren wir nicht vorbereitet. Es war natürlich ein schwerer Rucksack, aber einer, mit dem wir definitiv gewachsen sind“, sagt Markus.
Viele Gäste aus Deutschland
Letztes Jahr haben sie das Chalet in Weinitzen eröffnet. Seitdem hat die Auslastung ihre Erwartungen weit übertroffen. „Viele Gäste kommen aus Deutschland, wegen der Formel 1 buchen auch Leute aus Amerika“, berichtet Jan. Dass private Entspannung in der Natur von den Urlaubern geschätzt wird, merken die beiden eindeutig.
Chaleturlaub boom in der Steiermark
In der Steiermark wird diese Art von Auszeit immer beliebter. Vor allem Familien und Freundesgruppen buchen Ferienchalets, da sie Platz für viele Personen, eine schöne Umgebung und Wellnessbereiche bieten. „Auf unsere Sauna sind wir besonders stolz“, sagt Markus und blickt auf die Anfangszeit zurück.
Harte Arbeit und Emotionen
Damals seien sie vor einem Rohbau gestanden, Kernstück des Projekts sie die 400 Jahre alte Mostpresse gewesen, an die weitere Bereiche angeschlossen wurden. „Die Herausforderung war, einen Weg zu finden, um zu beenden, was unser Vater mit so viel Liebe begonnen hat.“ Unzählige Stunden harte Arbeit und Emotionen sind seitdem in dieses Haus geflossen. „Wir haben mit Unterstützung von der Familie alles selbst gemacht. Als ich das letzte Brett angenagelt habe, konnte ich es gar nicht glauben“, erzählt Markus.
Rohstoffe aus Der Region
Dabei wurde auf Rohstoffe aus der Region gesetzt und Rücksicht auf die Natur genommen. „Die Fassade war vorher zum Beispiel ein alter Kastanienbaum aus unserer Forstwirtschaft.“ Im Sinne der Nachhaltigkeit zu bauen, sei ihnen besonders wichtig gewesen und damit auch eine urige Gemütlichkeit und einzigartige Räumlichkeiten über Graz zu schaffen. Das ist ihnen gelungen!







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