Die Polizei Wien warnt vor sechs unbekannten Männern, die im Verdacht stehen, sich fälschlicherweise als Polizisten ausgegeben zu haben. Die Verdächtigen sollen vier weibliche Opfer im Alter von 82 bis 86 Jahren, um ihr Vermögen betrogen haben. Jetzt wurde ein Phantombild zu einem der mutmaßlichen Täter veröffentlicht. Die Polizei bittet um Hinweise.
Die Vorgehensweise der kriminellen Vereinigung soll in allen vier Fällen ähnlich gewesen sein: Ein den Opfern unbekannter Mann rief an und gab sich als Polizist aus, welcher ein Gefährdungsszenario in Form eines drohenden Einbruchs vortäuscht.
„Polizeikollege“ half, Vermögen zu sichern
Zur Sicherung des Vermögens wird den Opfern ein „Polizeikollege“ angekündigt, der sich dann vor Ort mit einem offenbar gefälschten Polizeiausweis zu erkennen gab. Sie wurden aufgefordert, ihre Wertgegenstände und ihr gesamtes Bargeld in die sicheren Hände der Polizei vorläufig zu übergeben.
Täter ließ Dame ihren Safe bei der Bank räumen
Laut Angaben der Polizei Wien wurden die Damen auch teilweise zu ihrer Bank gefahren, um dort Geld zu beheben oder ihren Safe zu räumen. Einem Opfer wurde ein-geredet, dass Komplizen der „Kriminellen“ bei der Bank arbeiten und somit auch ihre dort in einem Safe deponierten Vermögenswerte in Gefahr wären. Nach der Übergabe flüchteten der Tatverdächtige mit der übergebenen Beute.
Ereignet sollen sich all diese Vorfälle bereits im April haben.
Nun wurde von der Landespolizeidirektion Wien ein Phantombild (siehe Bild) von einem der mutmaßlichen Täter veröffentlicht. Die Polizei bittet jetzt die Bevölkerung um Hilfe. Sachdienliche Hinweise (auch anonym) werden an das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01-31310 DW 33800 bzw. 33801 erbeten.









Kommentare
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).