Hausbesuche und Hilfen

EVN gibt Kunden in NÖ jetzt eine „Schonfrist“

Niederösterreich
24.06.2023 11:00

Aufregung über Strom- und Gaspreise gibt es seit dem Einmarsch der Putin-Truppen in die Ukraine. Die Auswirkungen sind bis nach Niederösterreich zu spüren: Als dann die EVN dann - wie berichtet - noch 277.000 „Klassik-Verträge“ gekündigt hat, gingen die Wogen hoch. 

Nun gibt es eine erste Bilanz: Knapp vor dem ersten Stichtag Ende Juni haben sich mehr als 80 Prozent der Betroffenen für einen Umstieg auf das neue Tarifmodell entschieden. Derzeit flattern dem Energieanbieter noch täglich 1000 bis 1500 Verträge ins Haus.

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Bisher haben sich knapp 30.000 Kunden noch gar nicht gemeldet. Wir sind nun dabei, exakt diesen Kreis nochmals zu kontaktieren. Das läuft derzeit.

EVN-Sprecher Stefan Zach zum Tarifwechsel

Aber was passiert mit all jenen, die sich noch nicht gemeldet haben? – „Wir schalten am 1. Juli niemandem den Strom ab. Wir haben die Antwortfrist bis Mitte August verlängert“, erklärt EVN-Sprecher Stefan Zach. Zusätzlich setzt der Energieanbieter nochmals auf Information: Alle Kunden, die sich bisher nicht gemeldet haben, werden nochmals kontaktiert.


Im Rahmen von Hausbesuchen bei Menschen mit eingeschränkter Mobilität und auch älteren Personen soll nochmals erklärt werden, dass es zur Änderung des alten Tarifmodells keine Alternative gegeben hat. Außerdem wird kommende Woche ein Bus mit einem Info-Team nochmals zehn Orte - von Langenlois, Korneuburg und Gänserndorf bis Melk, Herzogenburg und Ternitz - besuchen. Die „Krone“ zeigt, wo die Helfer haltmachen. 

Und auch unter der Hotline 0800/800 123 gibt es Informationen zu den neuen Energieverträgen.

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