Gegen 15.45 Uhr war der automatische Brandmeldealarm in einem der Labors am Institut für anorganische Chemie ausgelöst worden. 70 Gramm Lithium - ein silberweißes, weiches Metall, das nicht mit Wasser gelöscht werden kann - hatten sich im Rahmen eines Experiments entzündet. Die genaue Ursache muss laut TU noch geklärt werden.
Labor brannte völlig aus und ist unbenutzbar
Die Flammen hatten beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr Graz bereits auf andere Chemikalien und Einrichtungsgegenstände übergegriffen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, den toxischen Brandrauch zu entfernen, wurde die Evakuierung angeordnet.
Die universitätsinterne Rettungskette hat laut TU gut geklappt. Das betreffende Labor brannte jedoch komplett aus und wird längere Zeit nicht benutzbar sein. Da es sich jedoch um ein reines Forschungslabor handle, sollte es für die Studierenden keine Engpässe geben, meinte eine Sprecherin. Der Betrieb am Institut konnte am Dienstag wieder aufgenommen werden.








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