Die einen sind klobig und steif, die anderen leicht und mühelos zu tragen - das heimische Innenministerium hat sich für die Variante plump entschieden. "Für rund zwölf Millionen Euro werden 6.000 Stück ballistischer Schutzwesten angekauft, die im Ernstfall von WEGA und anderen Polizeisondereinheiten getragen werden", erklärt Polizei-Personalvertreter Werner Herbert.
Nicht aber von den Beamten, die Tag für Tag draußen ihr Leben riskieren. Herbert weiter: "Um das gleiche Geld könnte man österreichweit allen 26.000 Beamten im Außendienst eine alltagstaugliche Schutzweste zuweisen."
Der Antrag wurde von SPÖ und ÖVP abgewiesen. Ein empörter Polizist zur "Krone": "Die schweren Westen werden wohl bei den meisten im Kofferraum liegen bleiben. Dort jedoch retten sie im Ernstfall kein Leben."










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