Die Kläger, deren genaue Anzahl unbekannt ist, werden von der Firma Edelson McGuire vertreten. Die Anwälte argumentieren, EA habe Kunden unter falschen Versprechungen dazu verleitet, die PS3-Ausgabe von "Battlefield 3" - die teuerste aller Versionen - zu kaufen. Eine offizielle Erklärung zum Fehlen des Codes für "Battlefield 1943" habe es nie gegeben, stattdessen habe EA lediglich via Twitter mitgeteilt, dass das Spiel nicht enthalten sein werde.
Nur ein Code für den kostenlosen Download des DLCs "Back to Karkand" wurde der PS3-Version beigelegt - nicht genug, so Edelson McGuire. Die Anwälte sollen nun vor Gericht durchsetzen, dass EA sein ursprüngliches Versprechen hält und allen PS3-Käufern einen Code zu "Battlefield 1943" nachliefert.
EA kommt nicht aus den Negativschlagzeilen
EA hat in einer ersten Stellungnahme darauf verwiesen, sehr wohl mitgeteilt zu haben, dass der Code nicht enthalten sein werde - allerdings, wie von den Anwälten bemängelt, per Tweet. Der Konzern sieht sich mit der Klage binnen weniger Wochen schon wieder mit verärgerten Kunden konfrontiert. Erst Anfang November hatte die Entdeckung, dass EA mit dem hauseigenen Spieledienst Origin möglicherweise PCs der Nutzer durchsucht und ihre Kommunikation überwacht, für eine Welle der Empörung gesorgt (siehe Infobox).










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