Hilfe für Sozialmarkt

Hobbygärtner sollen zu Nahversorgern werden

Niederösterreich
08.06.2023 06:02

Weil im Sozialmarkt vor allem Obst und Gemüse fehlen, geht man in Amstetten in Niederösterreich innovative Wege. Eine wichtige Rolle sollen dabei in Zukunft Hobbygärtner und Obstbaumbesitzer spielen.

Sozialmärkte sind gerade in finanziell schwierigen Zeiten wie diesen für immer mehr Menschen eine wichtige Bezugsquelle von leistbaren Lebensmitteln und Alltagsgütern.

Doch die stark gestiegene Nachfrage wirkt sich auch auf das vorhandene Angebot aus. Vor allem Obst und Gemüse sind trotz vieler Spendenaufrufe häufig Mangelware. In Amstetten will man dem nun entgegenwirken.

„Ein wesentlicher Bestandteil“
„Obst und Gemüse sind ein unersetzlicher Teil des Speiseplans und ein wesentlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung“, weiß Vizebürgermeister Markus Brandstetter. Zusammen mit seinen Polit-Kollegen hat er daher Ideen entwickelt, um den sogenannten SooGut-Markt in der Bezirkshauptstadt zu unterstützen.

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Wir wollen den Wochenmarkt am Donnerstag nutzen, um heimisches Obst und Gemüse einzukaufen und Hilfe suchenden Menschen im Rahmen des SooGut-Marktes zur Verfügung zu stellen.

Amstettens Vizebürgermeister Markus Brandstetter

Über 100 Kilo Obst und Gemüse
Als erste Sofortmaßnahme hat der ÖVP-Mandatar mit seinen Parteikollegen in den vergangenen Wochen aus eigener Tasche am Amstettner Bauernmarkt Lebensmittel eingekauft und dem Sozialmarkt zur Verfügung gestellt. Über 100 Kilo Äpfel, Paradeiser, Karotten, Erdäpfel und Co. sind durch diese Einmal-Aktion bereits zusammengekommen.

Verwendung für überschüssige Äpfel und Co.
Künftig soll aber jeder Obstbaumbesitzer ganz einfach helfen können. „Wir wollen nämlich auch Hobbygärtner mit ins Boot holen, die ihre Überschüsse an Obst und Gemüse dem SooGut-Markt zukommen lassen“, schildert Brandstetter.

Zusätzlich pflanzt die Stadt bereits selbst Obstbäume und Naschhecken, die der Allgemeinheit zugänglich sein sollen. Diese sind mit einem gelben Band und dem Spruch „Pflück mich“ gekennzeichnet. „Dort kann jeder vitaminreiche Lebensmittel selbst entnehmen“, so Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder.

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