Zu dem Vorfall war es am 29. September gegen 19.30 Uhr gekommen. Ein Wortwechsel zwischen den drei Jugendlichen und ihren späteren Opfern entwickelte sich zu einem handfesten Streit, der schließlich in einer Messerstecherei ausartete. Ein 23-Jähriger erlitt dabei einen Stich in die Lunge, zahlreiche Prellungen und eine Kopfverletzung.
Dem zweiten Opfer, einem 20-jährigen, rammten die Täter ein Messer in die Leber und in den Oberschenkel. Mit diesen Stichverletzungen, einem gebrochenen Daumen und zahlreichen Abschürfungen wurde er - wie auch der 23-Jährige - ins Krankenhaus eingeliefert. Das Tätertrio konnte vorerst unerkannt flüchten.
Opfer müssen "weiterhin ärztlich behandelt werden"
Das Landeskriminalamt Wien konnte schließlich einen der Männer ausforschen und festnehmen, der 17-Jährige war jedoch an den Messerattacken selbst nicht beteiligt, sondern hatte "nur" mit den Fäusten zugeschlagen. Gegenüber der Polizei nannte er nur deren Spitznamen und gab an, ihre wahre Identität nicht zu kennen.
"Die Opfer konnten mittlerweile aus dem stationären Krankenhausaufenthalt entlassen werden, müssen aber weiterhin ärztlich behandelt werden", sagte Polizeisprecher Roman Hahslinger.









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