Selbst das erfahrenste Pflegepersonal war geschockt: Eine Patientin liegt leblos und mit einem Plastiksack über dem Kopf im Krankenbett. So wurde die 71-jährige Monika B. in ihrem Einzelzimmer im Wiener AKH gefunden. Die Ermittlungen der Kriminalisten in diesem mysteriösen Fall sind noch im Gange - dennoch scheint ein Freitod der gebürtigen Linzerin immer wahrscheinlicher.
Laut "Krone"-Informationen soll die Pensionistin an einem unheilbaren Krebs und Depressionen gelitten haben. Doch auch wenn sich Monika B. tatsächlich selbst von ihrem Leid erlöst haben sollte, bleibt die Frage: Wie oft sieht man während der Nacht nach Patienten?
Auch die Diskussion rund um die Sicherheitsvorkehrungen im AKH wurde durch diesen Fall neu entfacht. Wiens ÖVP-Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec: "Das Sicherheitspersonal für das gesamte Krankenhausgelände besteht aus sechs kaum ausgebildeten Personen."
Im Zuge eines Selbstversuches sei festgestellt worden, "dass man bei den mindestens 15 verschiedenen Zugängen zu jeder Tages- und Nachtzeit ein und aus gehen kann, wie man will - ohne dass es irgendjemandem auffällt".









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