Das Verhältnis der 45-jährigen Wienerin zu dem Opfer sei unklar, sagte Polizeisprecherin Manuela Vockner. Klar sei bis dato nur, dass die Frau nicht in der Obdachloseneinrichtung in der Lechnerstraße wohne. In dieser Einrichtung leben die Obdachlosen in eigenen kleinen Zimmern und können kommen und gehen, wann sie wollen.
In einer der Garconnieren im Erdgeschoß spielte sich die Bluttat gegen 4.30 Uhr ab. Aufmerksam auf das Geschehen wurde ein Mann in einer Nachbarwohnung - er alarmierte die Polizei und gab an, dass eine mit Messern bewaffnete Frau in einer Wohnung in dem Obdachlosenheim herumbrülle.
Polizist ins Krankenhaus eingeliefert
Nach ihrem Eintreffen sahen die Beamten durch das Fenster der Garconniere einen Mann blutüberströmt am Boden liegen. Im Vorraum der Einzimmerwohnung stand die 45-jährige Wienerin. Sie war mit zwei Messern bewaffnet und attackierte auch einen Polizisten. "Er erlitt eine oberflächliche Schnittwunde", erklärte Vockner. Der Mann wurde ins Spital eingeliefert.
Auch die mutmaßliche Täterin wurde ins Krankenhaus gebracht. "Aufgrund der psychischen Erkrankung der Frau ist es fraglich, ob sie überhaupt einvernommen werden kann", sagte die Polizeisprecherin. Die Spurensicherung stellte am Tatort mehrere Küchenmesser sicher, die als Tatwaffe infrage kommen. Die Leiche des 37-Jährigen wurde der Gerichtsmedizin übergeben.









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