Reinhold Dullnig, ehemaliger Vize-Chef der Kriminalabteilung der Tiroler Gendarmerie, präsentiert mit „Rauhbrand“ seinen zweiten Kriminalroman. Ein Bauernsohn ist beim Schnapsbrennen auf mysteriöse Art und Weise ums Leben gekommen...
Auf einem Bauernhof in der Gegend rund um Söll im Tiroler Unterland kommt der Sohn eines Bauern beim Schnapsbrennen durch den Austritt von kochend heißer Maische ums Leben. Ist er einem Unfall zum Opfer gefallen? Hat ein dummer Streich zu dieser Tragödie geführt? Hat ihn jemand verletzen oder gar töten wollen? Weitere, dramatische Ereignisse folgen und es kommen sehr schwere Zeiten auf eine Tiroler Bauernfamilie zu.
Steinlechner ist ein ganz „normaler“ Ermittler
Mit dem Fall beauftragt wird Chefinspektor Roman Steinlechner von der Kriminalabteilung der Tiroler Gendarmerie. Nach „Ernas Geheimnis – Mord im heiligen Land Tirol“ ist „Rauhbrand – Mord im Land am grünen Inn“ der zweite Fall des Tiroler Ermittlers, der im Gegensatz zu seinen literarischen Kollegen so ermittelt, wie es ein echter Chefinspektor auch machen würde: Er sitzt weder im Rollstuhl, noch ist er blind – ein normaler Mensch wie du und ich eben. Doch gerade das macht ihn einzigartig.
Das hängt damit zusammen, dass der Autor – Reinhold Dullnig – sich einst selbst mit Mord und Totschlag auseinandersetzen musste. Der mittlerweile 76-jährige gebürtige Kärntner, der heute in Rietz lebt, war nämlich jahrelang stellvertretender Leiter der Kriminalabteilung der Tiroler Gendarmerie. Er weiß daher ganz genau, wovon er schreibt und wie ein Ermittler tickt und arbeitet. Später war er auch noch Chef der Landesverkehrsabteilung.
Der Autor ist leidenschaftlicher Schnapsbrenner
Wie bereits in seinem ersten Krimi ermittelt sich Steinlechner durch den doch sehr diffizilen Fall hindurch. Rückschläge inkludiert. Aber auch der Schmäh kommt nicht zu kurz. Und der Leser bekommt auch die ganz normalen Alltagsprobleme der einzelnen Charaktere im Roman mit – ganz so, wie es im realen Leben halt so ist. Dass der zweite Fall den Titel „Rauhbrand“ trägt, hängt übrigens damit zusammen, dass Dullnig ein leidenschaftlicher Schnapsbrenner ist. Er steht regelmäßig am Brennkessel und kennt sich mit der Materie bestens aus. „Ich brenne den Schnaps lieber als dass ich ihn trinke. Das Trinken überlasse ich meinen Freunden“, verrät Dullnig.
Wie Chefinspektor Steinlechner und sein Team den Fall trotz mehrerer Rückschläge lösen, kann man auf 339 spannenden Seiten nachlesen. Eines vorweg: Der dritte Teil ist ebenfalls schon fertig.
Reinhold Dullnig: „Rauhbrand. Mord im Land am grünen Inn“; Innsalz Verlag, ISBN/EAN: 978- 3-903321-96-0. Auslieferung über Mohr Morawa, 339 Seiten; 19,80 €
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.