Ein ungeschickter Krimineller hinterließ in Amstetten nun zahlreiche Spuren. Zuerst knackte er eine eigentlich offene Türe, danach vergaß er auch noch sein Tatwerkzeug.
Das Werk eines Profis dürfte das nicht gewesen sein, darüber sind sich die Ermittler einig. Denn jener Krimineller, der versucht hat, in das Amstettner Fußballstadion einzubrechen, agierte äußerst tollpatschig. Zunächst einmal ging er bei der Tür zur Kommentatorenkabine äußerst brachial vor und brach diese mit einem Brecheisen auf. Das wäre jedoch gar nicht notwendig gewesen, sie war nämlich gar nicht verschlossen.
„Wir sind zuversichtlich“
Im Inneren demolierte er einen Schrank, aus dem er einige Laptops und einen Verstärker einpackte. Diese Beute dürfte dem Unbekannten gereicht haben. Er verließ den Tatort fluchtartig. Und zwar so schnell, dass er sein Einbruchswerkzeug dort vergessen hatte. Die Polizei konnte durch das ungeschickte Vorgehen zahlreiche Spuren sicherstellen. „Wir sind zuversichtlich, dass wir ihn bald haben“, heißt es seitens der Exekutive. Dass es das Werk einer ausländischen Bande war, wird ausgeschlossen. Man geht davon aus, dass dem Täter die Örtlichkeit vertraut war.








Kommentare
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).