Die 0:5-Peinlichkeit in Hartberg am Samstag war ein echter Keulenschlag für die WSG Tirol. Die Wattener müssen sich nun aber schnell erfangen - sonst kann noch Böses blühen!
Hinhauen nach diesem desaströsen Auftritt, auf ein ohnehin geprügeltes Team? Eigentlich eine Notwendigkeit. „Aber nein!“, lässt WSG-Coach Thomas Silberberger keine Zweifel an seiner „sanfteren“ Vorgehensweise für diese Woche offen, „wir müssen die Köpfe freibekommen, positiv der Freitag-Partie entgegenblicken.“
Die WSG hat es selbst in der Hand
Jene gegen Schlusslicht Ried, die über Feiern (bei einem vollen Erfolg wäre der Klassenerhalt fixiert) oder Zittern (bei einer Niederlage wäre der Riesenvorsprung im Saison-Finish auf drei Zähler geschrumpft) entscheidet. „Wir können Letzteres selbst vermeiden, das ist das Gute daran.“
Doch die Formkurve der Grün-Weißen lässt den Optimismus aktuell jedenfalls nicht unbedingt allzu groß werden:
„Natürlich fehlt ein Stück weit das Selbstvertrauen. Aber das müssen wir uns in Einzelgesprächen zurückholen.“ Keine psychologisch einfache Aufgabe für den Coach.
„Wir müssen aggressiver sein, dann sind wir gut“
Dem Reden werden dann Taten folgen müssen. Gegen einen Gegner, der viermal in Serie ungeschlagen blieb. Gleichzeitig aber auch viermal nicht siegen konnte. „Das kann uns egal sein. Wir müssen aggressiver sein, dann sind wir gut.“ Diese Quote wird sich gegenüber Hartberg aber um gute 99 Prozent ändern müssen!
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