Unterschiedlich absehbar waren die großen FPÖ-Zugewinne in den Wahllokalen. „Heute verpasse ich ihnen einen Denkzettel“, hörte in Faistenau, wo die FPÖ Platz eins einnahm, Wahlbeisitzer Stefan Pointner. Er sieht den Grund in Versäumnissen der Landes- und der Faistenauer Gemeindepolitik.
„Manche Leute haben bewusst ungültig gewählt und es gab mehr Kommentare auf den Wahlzetteln“, nahm Josef Noppinger in Göming wahr. Seine Wahlbeisitzer-Kollegin Gertrud Pridnig dagegen empfand die Stimmung als gut.
„Wie immer“ sei die Stimmung gewesen, berichtet Beisitzer und Trachtenmusikobmann Andreas Rameder aus Eugendorf. Manche Beisitzer hätten sich mehr, andere weniger gefreut. Ortschef Robert Bimminger von der ÖVP sieht den „Denkzettel“ vieler Eugendorfer jedenfalls nicht an die Ortspartei gerichtet.
Der Tenor unter den Wahlhelfern lautet: Als Wahlbeisitzer zu arbeiten sei eine schöne Aufgabe, für einige auch eine Bürgerpflicht. Man lerne Leute kennen und trage seinen Teil zum Funktionieren der Demokratie bei.
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