Cup-Hit in Graz

Jungstar will sein Finale – Sturm mit Sonderprämie

Steiermark
06.04.2023 09:00

Nur noch ein Sieg trennt die Schwarzen vom Cup-Finale! Für den gebürtigen Oberösterreicher Alexander Prass ist der Knaller heute (20.30 Uhr, Merkur Arena) gegen seinen Ex-Klub LASK freilich ein besonderes Highlight-Spiel. Schon fix: Schafft die Ilzer-Truppe den Traum vom Endspiel in Klagenfurt, dann zieht der Verein die Spendierhosen an.

Titelverteidiger Salzburg wurde im Viertelfinale eliminiert - heute Donnerstag soll am Weg ins Cup-Finale noch der LASK aus dem Weg geräumt werden! Doch mit den Schwarz-Weißen aus der Stahlstadt ist nicht gut Kirschen essen. „Der LASK ist immer ein unangenehmer Gegner, er hat viel Qualität und Routine im Kader, spielt ziemlich abgezockt“, warnt Alexander Prass. Für Sturms Jungstar ist der Schlager noch um eine Spur heißer, als er ohnehin schon ist.

Denn: Der Neo-Teamspieler ist ja der einzige Oberösterreicher bei Sturm, schnürte seine ersten Fußballschuhe sogar im LASK-Nachwuchs. Aber nur kurz. Bereits als elfjähriger Dreikäsehoch wurde er von Salzburg entdeckt, wechselte ins dortige Internat. „Einige haben es damals wegen Heimweh nicht durchgedrückt, aber ich wollte es unbedingt“, erinnert sich die Mittelfeldmaschine.

Familie im BW-Lager
Mit dem LASK hat der 21-Jährige seitdem aber nichts mehr am Hut. Ganz im Gegenteil, seine Familie drückt dem Stadtrivalen die Daumen. „Mein Papa ist BW-Linz-Fan, auch mein jüngerer Bruder spielt dort.“ Mit dem Debüt in der Nationalmannschaft hat sich Prass einen Bubentraum bereits erfüllt - jetzt soll auch der erste Titel her. Cup und Meisterschaft - die Truppe von Christian Ilzer kann noch vom zweiten Double in der Klubgeschichte träumen.

„Das Spiel gegen den LASK ist ein Highlight für uns, aber wir müssen es anlegen wie ein ganz normales Match“, meint der Jungspund, der heiß ist auf das Finale in Klagenfurt. „Es wäre mein erstes großes Endspiel um einen Titel“, sagt Prass.

Doch Vorsicht: Diese Saison gelang Sturm gegen den LASK noch kein Dreier: 0:1 daheim, 1:1 auswärts. „Beide Duelle waren enge Spiele und auf Augenhöhe. Da entscheiden Kleinigkeiten“, betont Christian Ilzer. „Der LASK ist ein Gegner, der uns alles abverlangt. Aber wir wissen, was uns erwartet“, sagt der Coach, der erst heute nach dem Anschwitzen zur Mittagsstunde den Matchtag-Kader festlegen wird.

„Hab keinen Spieler anzünden müssen“
Seine Spieler brennen jedenfalls auf den Kracher: „Anzünden habe ich keinen mehr müssen“, schmunzelt der Trainer, der seiner Truppe im Vorfeld nochmals einbläute: „Keiner darf glauben, dass wir schon Cupsieger sind. Wir haben zwar Salzburg eliminiert, aber noch nichts erreicht! Der Fokus gilt dem LASK-Spiel und nicht einem möglichen Finale in Klagenfurt.“ Die Klubspitze lässt sich jedenfalls nicht lumpen: Schafft die Mannschaft den Finaleinzug, gibt es für die Profis eine Sonderprämie.

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