Flucht über die Grenze

„Grußbotschaft“ an die Ex mit Pistole in der Hand

Niederösterreich
29.03.2023 06:08

Die Eifersucht brachte einen 19-jährigen Waldviertler nun wegen gefährlicher Drohung und Nötigung auf die Anklagebank. Neben Fotos und Videos mit der Waffe soll er auch Drohnachrichten verschickt haben. Verurteilt wurde er dann wegen eines Streites auf offener Straße. Nicht rechtskräftig. 

Verletzte Gefühle sollen Auslöser und Motiv dafür gewesen sein, dass sich zwei ehemals Liebende nun vor Gericht in Krems wiedertrafen. Die Eifersucht trieb hier nachweislich ihr Unwesen. Doch nicht nur aufgrund eines heftigen Streits wegen gleich zwei anderer Frauen saß ein 19-Jähriger nun auf der Anklagebank. Sichtlich stolz auf den Erwerb einer Pistole, hatte der junge Waldviertler Fotos und Videos samt Waffe von sich im Internet gepostet.

Versehen mit der Textbotschaft „Das ist für morgen für die Schule“ wurde ihm das aber als gefährliche Drohung gegen seine Ex-Freundin zum Verhängnis. Was folgte, war eine „Flucht“ samt Polizeieskorte bis über die Staatsgrenze hinweg, wo der 19-Jährige verhaftet wurde. Zuvor schickte er eine Nachricht an die Verflossene: Sein Freund und Tschetschenen seien schon auf dem Weg zu ihr, und sie solle auf sich aufpassen.

Von gefährlicher Drohung freigesprochen
Verurteilt wurde er dann zu drei Monaten bedingter Haft (nicht rechtskräftig) wegen versuchter Nötigung. Der 19-Jährige hatte bei einem Streit mit der Angebeteten auf offener Straße gedroht, ihr Auto einzutreten, falls sie nicht sofort zugebe – dass sie ihn noch liebe.

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