Neue Abo-Funktion

Facebook sagt nach Google+ nun Twitter den Kampf an

Web
15.09.2011 09:50
Facebook lässt die Muskeln spielen: Schon zum zweiten Mal in dieser Woche zeigt das weltgrößte Online-Netzwerk Konkurrenten, wie leicht es deren Kernfunktionen weiterentwickeln und seinen Mitgliedern anbieten kann. Facebook kündigte am Mittwoch die Möglichkeit an, Einträge von einem Nutzer zu abonnieren, ohne dafür mit diesem befreundet sein zu müssen - das Prinzip des Kurznachrichtendienstes Twitter.

Damit könne man jetzt zum Beispiel besser Neuigkeiten von Künstlern oder Politikern verfolgen, erläuterte Facebook in einem Blog-Eintrag. Bei Facebook kann man im Gegensatz zu Twitter auch auswählen, ob man alle Einträge eines Nutzers angezeigt bekommen möchte oder nur die wichtigsten.

Um an den Abonnements teilzunehmen, muss der Nutzer diesen ausdrücklich auf dieser Website zustimmen. Abonnenten können anschließend nur jene Facebook-Einträge sehen, die der Nutzer "Öffentlich" teilt, die also ohnehin für jeden im Internet frei auffindbar sind. Voreingestellt sind bei Postings jedoch nur "Freunde", so soll verhindert werden, dass Nutzer ihre Nachrichten unabsichtlich für jeden sichtbar machen.

Nächster Schritt nach automatischen Listen
Erst am Dienstag hatte Facebook den Vorstoß des neuen Rivalen Google+ mit der Möglichkeit gekontert, seine Freunde besser zu sortieren. Und setzt dabei ebenfalls noch eins drauf: Bei Facebook sollen die Listen mit Namen von Arbeitskollegen, Familienmitgliedern oder Mitschülern automatisch erstellt werden, ausgehend von Angaben, die sie bei Facebook gemacht haben. Damit zielt Facebook auf die Kernbotschaft des Google-Netzwerks, das sich zum Start genau damit abheben wollte, den Nutzern mehr Kontrolle darüber zu geben, wer ihre Einträge sieht.

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