23.03.2023 07:00 |

Kult-Offroader

Ford Bronco kommt jetzt auch nach Österreich

Ford und offroad heißt auch in Europa künftig nicht mehr nur Ranger: Die Neuauflage der Offroad-Legende Bronco steht nun auch in Österreich kurz vor der Markteinführung. Die Kunden haben die Wahl zwischen zwei Versionen der Geländegängigkeit. 

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(Bild: kmm)

Ein bisschen Ranger ist da aber auch dabei: Der bei uns ausschließlich als Viertürer angebotene Allradler basiert auf der Plattform des Pick-ups und soll sich abseits befestigter Straßen mit dem Jeep Wrangler und dem Land Rover Defender matchen.

Der Ford Bronco wird in Europa in zwei Versionen angeboten. In der Version „Outer Banks“ ist er ab rund 75.000 Euro zu haben, als „Badlands“ werden knapp 80.000 Euro fällig. Zum Serienumfang des Offroaders gehört unter anderem ein zweistufiges Verteilergetriebe.

Bei den Outer-Banks-Varianten handelt es sich um ein elektronisch geregeltes System, das per Knopfdruck die Aktivierung der Gelände-Untersetzung während der Fahrt erlaubt. Die Badland-Modelle verfügen über eine elektro-mechanische Variante, die automatisch zwischen reinem Front- oder Allradantrieb wechselt. Zudem kommen hier für extreme Offroad-Fahrten ein sperrbares Frontdifferenzial, ein deaktivierbarer Querstabilisator für größere Achsverschränkungen sowie spezielle Stoßdämpfer zum Einsatz. Als maximale Wattiefe gibt Ford 85 Zentimeter an.

Beide Varianten werden von einem 2,7-Liter-Sechszylinder mit 335 PS angetrieben. Für die Kraftübertragung sorgt bei dem 4,81 Meter langen Allradler eine 10-Gang-Automatik.

„Goes. Over. Any. Terrain.“
Sein Design greift zahlreiche Design-Elemente des 1966 präsentierten Urahnen auf und interpretiert sie modern - „kombiniert mit einer Robustheit, die auch die Pick-ups von Ford aus der F-Serie charakterisiert“, heißt es von Ford. Der Beiname „G.O.A.T.“ verweist auf die Offroad-Fähigkeiten, setzt sich zusammen aus „Goes. Over. Any. Terrain.“ und bedeutet so viel wie: „Kein Terrain ist ihm zu schwierig“ (goat heißt auf Deutsch Ziege, und diese Tiere können bekanntlich sehr gut klettern).

Technisch gesehen stecken Assistenzsysteme wie Trail Control (Tempomat fürs Gelände, bis 31 km/h), „Trail Turn Assist“ (um bis zu 40 Prozent verkleinerter Wendekreis durch Drehmomentverteilung mittels Bremseingriff) oder „Trail One-Pedal-Drive“ (ähnlich wie im E-Auto) und insgesamt sieben Fahrmodi dahinter. Viele Verkleidungen lassen sich abnehmen, auch das Hardtop. Es besteht aus vier Teilen, die jeweils einen eigenen schalldämpfenden Dachhimmel haben und so für einen hohen Geräuschkomfort während der Fahrt sorgen sollen.

Auch die vier Türen des Bronco lassen sich komplett herausnehmen. Die Demontage soll mit einem speziellen Werkzeug in gut acht Minuten möglich sein. Anschließend finden sie in maßgeschneiderten Aufbewahrungstaschen Platz. Die beiden Außenspiegel bleiben an der Karosserie, da sie am unteren Windschutzscheiben-Rahmen befestigt sind.

Alle Materialien sind leicht abwaschbar und zahlreiche Befestigungs- und Verzurrmöglichkeiten erleichtern den Transport von Arbeits- und Sportgeräten aller Art.

Wiedergeburt einer Legende
Ford hat den Bronco 1966 erstmals vorgestellt. 2020 feierte die Baureihe nach 25-jähriger Pause ihr fulminantes Comeback in den USA und blieb sich dabei im Kern treu - auch wenn sie mittlerweile innovative Systeme und Funktionen an Bord hat, die ihre ausgeprägten Offroad-Eigenschaften auf ein neues Level heben sollen. „Der Bronco ist traditionell der robusteste und vielseitigste Geländewagen von Ford“, so Matthias Tonn, als Leitender Ingenieur bei Ford Europa zuständig für US-Importfahrzeuge. „Die jüngste Bronco-Generation hat die Kerneigenschaften dieser legendären Baureihe bewahrt, kombiniert sie aber mit modernsten 4x4-Technologien und einer umfangreichen Auswahl an sinnvollem Zubehör.“

Offroad-Vollschutz optional
Für echte Offroad-Kunden gibt es ein zusätzliches Unterboden-Schutzpaket bereit, das kritische Komponenten vor Beschädigungen bewahren kann. Es umfasst neben einem vorderen Schild auch einen Ölwannenschutz auf Höhe der Vorderachse, der außer dem Motor auch das Getriebe abdeckt, sowie entsprechende Platten zum Schutz der Antriebswelle zur Hinterachse und den Kraftstofftank.

Massive Seitenschutzbügel können beim Kontakt mit Felsen sogar das Gewicht des Fahrzeugs stemmen. Stabile Abschlepphaken vorne und hinten gehören zur Serienausstattung. Der Dachbügel aus hochfestem Boron-Stahl nimmt die integrierten Kopf-Fenster-Airbags auf. Seiten-Airbags in den Sitzlehnen sowie Front-Airbags für die vorne Sitzenden runden das Sicherheitspaket ab.

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(Bild: kmm)