So, 19. August 2018

Starke Abwehrkräfte

07.09.2011 13:29

Mit diesen Tipps kommst du gesund durch den Herbst

Noch genießen wir die letzten Sonnenstrahlen, doch der Herbst klopft schon leise an die Tür. Und dann wird es ungemütlich: Mit Regen, sinkenden Temperaturen und einem frischen Wind schickt die kalte Jahreszeit ihre untrüglichen Vorboten. Und deshalb bringt der Herbst auch dieses Jahr wieder einige kleine "Gesundheitsfallen" mit sich. Hier findest du die häufigsten und Tipps, wie du diese geschickt umgehen kannst.

"Herbstblues"
Trüb ist im Herbst nicht nur das Wetter. Wir reagieren auf das ständige Grau mit bedrückter oder gar getrübter Stimmung. Freudlos und irgendwie schlapp wollen wir uns am liebsten nur noch zu Hause verkriechen. Ein Grund dafür ist der Mangel an Tageslicht. Denn ohne Licht schüttet dein Körper nur geringe Mengen des Glückshormons Serotonin aus und deine Laune sinkt. Gleichzeitig wird das Schlafhormon Melatonin früher und über einen längeren Zeitraum produziert – das macht dich müde und schlapp. Keine gute Kombination!

Ab ins Freie, lautet die Devise! Eine halbe Stunde pro Tag in der Natur verbessert deine Laune schlagartig. Denn draußen ist es immer noch heller als drinnen – auch wenn es da vielleicht gemütlicher sein mag. Ein Power-Spaziergang im Wald ist einmal einfach nicht möglich? Dann kann auch hoch dosierter Johanniskrautextrakt dafür sorgen, dass du wieder ausgeglichener, aktiver und belastbarer bist.

Husten
Einmal den Schal vergessen und schon plagt dich ein Husten. Obwohl er lästig ist, ist er dennoch häufig notwendig. Denn wenn sich entzündungsbedingt so viel Sekret in deinen Atemwegen ablagert, dass die Flimmerhärchen in den Bronchien mit der Entsorgung überfordert sind, bleibt nur noch die Schnellreinigung durch kräftiges Abhusten. Um diesen Vorgang zu erleichtern, ist der Einsatz von natürlichen Schleimlösern sinnvoll. Dabei musst du nicht gleich zur Chemiekeule greifen. Praktisch und mindestens genauso wirkungsvoll: pflanzliche Arzneimittel auf Basis von Efeublätter-Trockenextrakt (z.B. Prospan, Apotheke).

Um dich vor der Ansteckung zu schützen, hilft in der Verkühlungssaison schon eine einfache Hygienemaßnahme: Mit regelmäßigem Händewaschen kann eine Übertragung ganz leicht verhindert werden. Aber auch die geringe Luftfeuchtigkeit, die vor allem in der kalten Jahreszeit in geheizten Räumen herrscht, fördert Husten. Stoßlüften, Luftbefeuchter oder Aufhängen nasser Tücher ist gut für die Luftfeuchtigkeit in deinem Zimmer und kann dem Husten vorbeugen.

Schnupfen
Hatschi! Kaum hat sich der Herbst über dem Land breit gemacht, hast du schon wieder einen Schnupfen? Das hilft: Bei dem ersten Kribbeln in der Nase oder festsitzendem Schnupfen verschaffen regelmäßige Nasenspülungen mit einer isotonen Salzlösung Linderung. Dabei löst sich festsitzendes Sekret; Schmutzpartikel, Bakterien und Viren werden aus der Nase geschwemmt. Zudem wird die Nasenschleimhaut mit der Spülung nachhaltig befeuchtet und ist so deutlich besser gegen den Angriff von Bakterien und Viren geschützt.

Doch Vorsicht: Eine Nasenspülung mit Kochsalz aus dem Küchenschrank ist nicht ratsam. Die Nasenschleimhaut wird zwar kurzfristig befeuchtet, doch die Gefahr einer falschen Dosierung ist sehr hoch und Fließmittelzusätze können zu Reizungen führen. Für eine Nasenspülung eignet sich am allerbesten vorportioniertes Nasenspülsalz. Dieses enthält einen hohen Anteil an Hydrogencarbonat, sodass saure Stoffwechselprodukte neutralisiert und Entzündungen gepuffert werden.

Fieberhafte Erkältung
Der Herbst ist die Erkältungssaison schlechthin. Neben Husten und Schnupfen machen besonders Fieber und Gliederschmerzen den Betroffenen zu schaffen. Wenn die Erkältung da ist, solltest du auf viel Ruhe und genügend Flüssigkeitszufuhr achten. Ein Erkältungstee mit Lindenblüten, Mädesüßblüten und Holunderblüten (gibt es in der Apotheke) hat eine schweißtreibende Wirkung und hilft dem Körper, den Infekt schnell wieder loszuwerden.

Trockene Haut
In der kalten Jahreszeit ist deine Haut empfindlich und leicht angreifbar. Besonders die Haut an den Händen, die meist den eisigen Temperaturen ausgesetzt ist, kann jetzt schnell spröde und trocken werden. Das liegt daran, dass die Haut am Handrücken fast so dünn wie die Gesichtshaut ist. Sie besitzt wenig Talgdrüsen und kaum Fettgewebe. Außerdem fehlt es hier auch an schützenden Lipiden. Die Handinnenflächen haben hingegen gar keine Talgdrüsen, um Fett oder Feuchtigkeit zu binden.

Eine effektive Pflege mit hochwertigen Wirkstoffen wie Urea, Nachtkerzenöl und ein Vitamin-Komplex bindet die Feuchtigkeit und unterstützt die Zellregeneration. Die moderne Alternative zu fettigen Handcremes und Salben sind Schaum-Cremes aus der Apotheke. Sie legen sich wie ein feinmaschiges Netz über die Haut, halten äußere Einflüsse ab und erhalten dabei die natürlichen Funktionen der Haut.

Aber auch von innen kannst du deiner Haut etwas Gutes tun. Nicht nur im Sommer, auch im Herbst solltest du deinem Körper zwei bis drei Liter Flüssigkeit zuführen. Das wird dir auch deine Haut danken. Aber auch die Ernährung ist wichtig für deine Haut. Ungesättigte Fettsäuren unterstützen die körpereigenen Lipide und machen somit deine Haut widerstandsfähiger. Du findest sie in Fisch, Speiseöl und Gemüse.

Muskuläre Verspannungen
Hast du schon einmal Menschen beobachtet, die draußen in der Kälte auf die Straßenbahn warten? Eine entspannte Körperhaltung kann man bei ihnen eher nicht erkennen. Denn wenn wir frieren, fährt uns die Kälte sprichwörtlich in alle Glieder. Dabei ziehen wir automatisch die Schultern hoch und die Muskeln zusammen. Zurückbleiben können schmerzhafte Verspannungen im Schulter-, Nacken- oder Rückenbereich.

Spezielle Wärmeauflagen und –umschläge lockern den verspannten Muskel und sorgen für eine schnelle Schmerzlinderung – auch unterwegs. Die Durchblutung im Gewebe wird gesteigert, Sauerstoff und Nährstoffe gelangen zur geschädigten Stelle. Dort können sie dem Muskel helfen, schnell wieder gesund zu werden.

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