Verfolgung im Wipptal

17 Streifen und Hubschrauber jagten Autolenker

Tirol
10.03.2023 15:21

Zu einer spektakulären Fahndung bzw. Verfolgungsjagd kam es - wie erst am Freitag bekannt wurde - am Mittwoch im Tiroler Wipptal. Grund dafür war ein 20-jähriger Autolenker ohne Führerschein, der in Steinach am Brenner (Bezirk Innsbruck-Land) vor einer drohenden Verkehrskontrolle geflüchtet war. 17 Streifen und der Polizeihubschrauber standen im Einsatz.

Kurz vor 17 Uhr wollte eine Polizeistreife den Pkw in Steinach aus dem Verkehr ziehen und den Lenker kontrollieren. Doch dieser drückte aufs Gaspedal und raste auf der B182 in Richtung Matrei am Brenner davon. Zwei Streifen nahmen daraufhin sofort die Verfolgung auf.

Straße blockiert - Polizeiauto gerammt
Bei Mühlbachl drehte der Lenker schließlich plötzlich um. „Eine Polizeistreife versuchte in weiterer Folge den Fluchtweg zu blockieren. Der flüchtende Lenker beschleunigte aber seinen Pkw und es kam zur Kollision mit dem Polizeiauto. Dabei wurden beide Fahrzeuge erheblich beschädigt“, heißt es vonseiten der Ermittler.

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In der Folge wurde eine umfangreiche Fahndung mit Beteiligung von 17 Polizeistreifen und Einbeziehung des Polizeihubschraubers eingeleitet.

Die Ermittler

Nach der Kollision verloren die Beamten das flüchtende Fahrzeug aus den Augen, woraufhin eine Großfahndung eingeleitet wurde. Daran beteiligt waren insgesamt 17 Streifen und der Polizeihubschrauber.

In Navis klickten die Handschellen
Im Zuge der Fahndung gingen bei der Polizei auch Hinweise aus der Bevölkerung ein. Gegen 17.45 Uhr konnte eine Streife schließlich im Gemeindegebiet von Navis zwei verdächtige Personen ausforschen und diese als Insassen des flüchtigen Pkw identifizieren.

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Im Wald unweit des Fahrzeuges fanden die Beamten im Zuge einer Nachsuche einen Rucksack mit mehreren Kennzeichen auf. Weitere Erhebungen diesbezüglich sind noch im Gange.

Die Ermittler

Fluchtauto im Wald gefunden
Die beiden Verdächtigen - ein 20-jähriger Österreicher und sein 28-jähriger kroatischer Beifahrer - wurden festgenommen. Das Fluchtauto konnte letztlich auf einem verschneiten Forstweg entdeckt werden. Im Wald in der Nähe des Fahrzeuges wurde zudem ein Rucksack mit mehreren Kennzeichen gefunden. „Weitere Erhebungen diesbezüglich sind noch im Gange.“ 

Im Zuge einer ersten Befragung gab der 20-jährige Lenker an, „dass er geflüchtet sei, weil er keinen Führerschein besitzt.“ Die beiden Männer werden auf freiem Fuß angezeigt.

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