Täglich sind unzählige Fake-SMS und Phishing-Mails im Umlauf. 100 Prozent Sicherheit gegen sie gibt es nicht, aber Tricks zur Vorbeugung. Der Tiroler IT-Experte Peter Stelzhammer klärt auf.
Die Medizin-Uni Innsbruck, der Leuchtenhersteller Eglo in Pill und das Land Kärnten teilen dasselbe Schicksal: Sie alle wurden Opfer eines Hacker-Angriffs. Neben dem finanziellen Verlust geht auch ein massiver Imageschaden einher. Allein im Vorjahr klingelte bei der Cybersecurity-Hotline der WK-Fachgruppe UBIT (0800-888 133) rund 300 Mal das Telefon, weil ein Tiroler Betrieb von einem Hacker attackiert wurde.
Viele Firmen sind schlecht geschützt.
Peter Stelzhammer
Für heuer 600 Fälle erwartet
„Heuer rechnen wir mit rund 600 Fällen“, prognostiziert Peter Stelzhammer, Sprecher der IT-Security Experts Group Tirol. Was für Betriebe gilt, gilt auch für die Bevölkerung: So sind komplexe Passwörter, die regelmäßig geändert werden, das Um und Auf. Unbedingt erforderlich sind die Verwendung einer Antiviren-Software (auch am Handy!) sowie eines sicheren Netzwerks.
Schulungen für Mitarbeiter und Datensicherung
Apropos Netzwerk: „Mitarbeiter im Betrieb sollten nur Zugriff auf jene Programme bekommen, die sie auch verwenden.“ Bezüglich Fake-SMS und Phishing-Mails müssen sie regelmäßig geschult werden. Nicht zuletzt „ist die Datensicherung auf USB-Sticks oder externe Geräte unabdingbar“.
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