Recherchen über die wirksame Verwendung heilender Wurzeln führten die Waldviertler Wildkräuterpädagogin Eunike Grahofer wieder nach London. Für ihr neues und damit 14. Buch durchstöberte sie dort - wieder einmal - einige Bibliotheken des Landes nach uraltem Pflanzenwissen.
„England ist das Land der Botaniker. Hier finde ich viele alte Schriften, die das Thema Natur breiter beleuchten“, sagt Wildkräuterpädagogin Eunike Grahofer aus Waidhofen an der Thaya. Sie kehrte nun von einer Recherchereise aus London heim. Die 14-fache Buchautorin - elf Werke schrieb sie alleine über nahezu vergessenes Pflanzenwissen - war dort auf den Spuren von von Wurzeln, denen spezielle Heilkräfte zugeschrieben werden.
Uraltes Wissen, endlose Quellen
Bei botanischer Fachliteratur sei der englische Fundus viel umfangreicher als der deutsche. Seit 23 Jahren führt Grahofer bereits pflanzenkundliche Aufzeichnungen durch, oft in Form von Interviews. „Das Wissen der Kolonien wurde in England zusammengetragen“, betont die Waldviertlerin ihre gedeihlichen Reisen durch englische Bibliotheksarchive. Eine ihrer Lieblingsbibliotheken ist die Kensington Central Library in London. Im Royal Botanic Gardens in London, auch „Kew Gardens“ genannt, der zu einem der ältesten botanischen Gärten der Welt zählt, befindet sich ein weiteres besonderes Archiv, verrät die Wildkräuterpädagogin.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.