24.01.2023 11:00 |

Fliegt wochenlang

Airbus sucht Partner für Solardrohne Zephyr

Der europäische Flugzeugbauer Airbus sucht für seine Aufklärungsdrohne Zephyr einem Medienbericht zufolge Partner. Airbus habe Morgan Stanley beauftragt, Partnerschaften zu finden, berichtete die „Financial Times“ am Montag. Ziel sei es, das Geschäft, das unter dem Markennamen „Aalto“ firmieren werde, zu kommerzialisieren.

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Sameer Halawi, der das Programm seit vergangenem Sommer leitet, erklärte gegenüber dem Blatt, Zephyr befinde sich „in einer finalen Designphase.“ Die geplante Ausgliederung des Bereichs und eine Partnerschaft sollten dieses Geschäft vorantreiben, so Halawi. Bei Airbus war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Die solarbetriebene Überwachungs- und Kommunikationsdrohne kann monatelang in einer Höhe von 21 Kilometern verweilen - etwa, um Mobilfunkdienste bereitzustellen. Ermöglicht wird die Flugdauer durch den Aufbau der Drohne: Sie besteht fast nur aus Tragflächen und Leitwerk, die mit Solarzellen überzogen wurden.

Die in bis zu 20 Kilometern Höhe operierende Zephyr, deren Konstruktion an ein Segelflugzeug erinnert, hat 25 Meter Spannweite, wiegt aber nur 75 Kilo. Maximale Nutzlast: 22,5 Kilo. Das aus kohlefaserverstärktem Kunststoff gefertigte Flugzeug ist mit Akkus ausgestattet, die tagsüber mit Sonnenstrom für die Nacht geladen werden.

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