Die Tiroler Fitnessstudios präsentierten ihre Bilanz zum Vorjahr. Heuer will die Branche voll durchstarten. Bei den Mitgliederzahlen wurde während Corona ein Einbruch von drei Prozent verzeichnet.
Rund zwölf Prozent der Tiroler Bevölkerung waren vor Ausbruch der Pandemie Mitglied in einem der mehr als 100 Fitnessstudios. Im Verlauf der beiden Corona-Jahre mussten die Betreiber nicht nur über Monate hinweg ihre Tore geschlossen halten, sondern auch einen Absturz auf rund neun Prozent verkraften, wie WK-Branchensprecher Alois Fauster und Fabian Kathrein, Fachgruppengeschäftsführer der Freizeit- und Sportbetriebe, am Montag vorrechneten.
Im Vorjahr kamen die Sportbegeisterten nach und nach wieder zurück in die Studios.
Es lässt sich beobachten, dass die unter 18-Jährigen sich derzeit wieder verstärkt für Mitgliedschaften in Fitnessstudios anmelden.
Alois Fauster
Neue Kampagne samt Werbevideo
Rund 70.000 Besucherinnen und Besucher wurden gezählt. Was Fauster besonders freut: „Es lässt sich beobachten, dass die unter 18-Jährigen sich derzeit wieder verstärkt für Mitgliedschaften in Fitnessstudios anmelden.“ Im heurigen Jahr wollen die Betreiber freilich noch mehr Besucher zu den Laufbändern und Hanteln locken.
Wie das gelingen soll? Unter anderem mit einer neuen Kampagne samt Werbevideo. „Wir wollen damit vom 14-jährigen Lehrling, der durch Instagram scrollt, bis zum 65-jährigen Senior, der unsere Videos auf einem Monitor sieht, die unterschiedlichen Zielgruppen abholen“, erklärt Kathrein dazu.
„Erhöhte Kosten nicht an die Kunden weitergeben“
Wie alle anderen Branchen sind auch für die Fitnessstudios die gestiegenen Energiekosten die größte Herausforderung im heurigen Jahr. „In diesem Punkt müssen viele Betriebe abwarten, welche Entwicklungen das Jahr 2023 bringt“, sagt Fauster. Er versichert aber, dass „wir die entstehenden Kostenerhöhungen nicht eins zu eins an die Kunden weitergeben.“
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