Das Hohe Haus in Wien erstrahlt nach fünf Jahren Sanierung in neuem Glanz. Nicht nur Möbel stammen aus Steirer-Hand, in den Restaurants wird auch hochwertiges Fleisch aus Burgau serviert.
Fünf Jahre lang wurde das Parlament in Wien generalsaniert - an die hundert Firmen waren daran beteiligt, das ehrwürdige Hohe Haus in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Darunter auch die steirische Firma Kamper, zuständig für Möbel und Türen.
Vier Restaurants unterschiedlicher Ausrichtung sind ebenfalls im Parlament zu finden, sie sollen nicht nur Politikermägen füllen, sondern auch Besuchern zugänglich sein. Die Karte ist bunt - und einer reiht sich stolz in die Riege der Hohes-Haus-Lieferanten ein: Denn serviert wird auch erstklassiges Biofleisch vom Labonca-Schwein in Burgau!
„Das ist ein Glückstreffer für uns“, freut sich Chef Norbert Hackl darüber. „Der Küchenchef ist nämlich privat schon lange ein Freund unseres Unternehmens. Und ist auf uns zugekommen.“ Manfred Stockner, Küchendirektor von „Kelsen im Parlament“, das für die Kulinarik zuständig ist, bestätigt das gern: „Ich war schon vor vielen Jahren im Betrieb, und er hat mich total überzeugt. Allein wie die Ferkel auf die Welt kommen, im Erdstall, ohne Tierarzt, sie haben viel Stroh. Das ist maximal artgerecht, wie Tiere dort aufwachsen und leben können.“ Und die Schlachtung erfolgt stressfrei. Stockner: „Das alles schlägt sich auf Qualität und besten Geschmack nieder. Da isst keiner Angst oder Medikamente mit.“
Auch Rindfleisch kommt auf den Speiseplan
Diese Woche werden die ersten Schweine angeliefert - und zwar nicht nur die begehrtesten Edelteile, sondern als Ganzes. Stockner: „Wir verarbeiten alles, von der Nase bis zum Schwanzerl, das frittiert wird. Es wird Grammelknödel oder Leberschmalz geben, aber auch verfeinertes Reisfleisch.“
Auch Rind soll künftig unter anderem aus Burgau kommen. Stockner: „Wir sind an einer Ausweitung interessiert.“
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