Pöbeleien wegen einer Torte endete im Mostviertel mit mehreren Verletzten. Eine Polterergruppe musste sich nun wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten. Die Männer fassten Geld- sowie bedingte Haftstrafen aus.
Ende Mai endete eine süße Verführung schlussendlich in einem handfesten Streit. Denn beim Streifzug durch die Ybbser Innenstadt stieß eine „gut betankte“ Polterergesellschaft, wie berichtet, durch Zufall auf zwei Frauen, die gerade mit einer Torte „bewaffnet“ auf dem Weg zu einer Feier waren. Die Gruppe von Männern zwischen 39 und 52 Jahren begann die Mutter und ihre 27-jährige, schwangere Tochter anzupöbeln. Derart in Bedrängnis, riefen die beiden lautstark um Hilfe. Unverzüglich eilten Vater wie Schwester aus der darüberliegenden Wohnung zu Hilfe.
Polizei und Rettung alarmiert
Nach wüsten Beschimpfungen flogen die Fäuste. Für den 57-Jährigen hagelte es Schläge samt Rippenbruch, die 31-jährige Tochter erlitt Prellungen im Kopf- und Brustbereich. Für ihre schwangere Schwester setzte es einen Fußtritt in den Bauch. Passanten eilten ihr zu Hilfe und verhinderten Schlimmeres. „Sie haben uns grundlos attackiert. Warum haben die Männer uns das angetan?“, fragt sich die Mutter noch heute. Die partyfreudigen Raufbolde fassten Geldstrafen, die beiden Haupttäter 18 und 12 Monate bedingte Haft aus.
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