Jede Menge Geduld brauchen Autofahrer am Samstag vor allem in Tirol. Das Ende der Weihnachtsferien in Österreich sowie in Teilen von Deutschland machte sich bereits am Vormittag mit kilometerlangen Staus und teils stundenlangen Verzögerungen auf den typischen Reiserouten bemerkbar.
Die meiste Geduld brauchten Autofahrer in Tirol auf der B179, der Fernpassstraße, in Richtung Deutschland. „Gegen 11 Uhr wurden auf der rund 34 Kilometer langen Strecke zwischen Nassereith und Reutte rund 1,5 Stunden Zeitverlust gemessen. Vor dem Lermooser Tunnel wurde der Verkehr in Richtungen Füssen ab zirka 8.30 Uhr nur blockweise abgefertigt“, heißt es vonseiten des Automobilclubs ARBÖ.
Blechlawinen auch im Zillertal
Auch im Zillertal seien die Blechkolonnen vor allem talauswärts zum Teil nur im Schritttempo oder gar nicht weitergekommen. Zwischen Stumm und Schlitters dauerte es gegen 10.30 Uhr rund 50 Minuten länger. Vor dem Brettfalltunnel kam es laut ARBÖ ebenfalls ab etwa 8.30 Uhr zu Blockabfertigungen.
Vor dem Grenzübergang Kufstein/Kiefersfelden auf der Inntalautobahn dauerte es in Richtung Deutschland bis zu 20 Minuten länger.
ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider
Mit Verzögerung ins Skigebiet
Rund fünf Kilometer Stau mit bis zu 30 Minuten mehr Fahrzeit mussten Autofahrer auf der Arlbergschnellstraße (S16) in Richtung Arlberg zwischen Pettneu und St. Anton einkalkulieren. Skifahrer, die mit dem Fahrzeug in Richtung Kitzbühel unterwegs waren, brauchten laut ARBÖ bereits um 10.30 Uhr auf der Pass-Thurn-Straße (B161) ab Aurach rund 15 bis 20 Minuten länger. Ähnliche Verzögerungen wurden auch auf der Eibergstraße (B173) zwischen Söll und Kufstein gemeldet.
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