Babynamen

Emilia und Felix 2022 in Wien auf Platz eins

Wien
05.01.2023 06:59

Emilia und Felix waren im Vorjahr die beliebtesten Babynamen Wiens. Während Felix an der Spitze Leon abgelöst hat, behauptet Emilia die Top-Position nun schon seit einigen Jahren. Auf den Plätzen folgten 2022 Mia, Emma und Sophia sowie Noah, Adam und David, wie eine Auswertung der Wiener Landesstatistik (MA 23) ergeben hat.

2022 wurden 132 Wiener Emilias geboren. 124 neue Erdenbürgerinnen erhielten den Vornamen Mia, Emma folgt mit 108 Nennungen. Den Namen Felix tragen in Wien 109 Buben, die im Vorjahr das Licht der Welt erblickten. Noah und Adam folgen in der Statistik mit 106 bzw. 100 Nennungen. Vorjahressieger Leon findet sich mit 94 Neuzugängen dieses Mal nur auf dem sechsten Platz wieder.

Sophia und Matteo beliebt
Ein anderes Bild ergibt sich, wenn Namen mit ähnlicher Schreibweise zusammengefasst werden. Das Ergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr hier in beiden Fällen unverändert. Matteo - oder eben Mateo, Matheo bzw. Mattheo - liegt wieder an erste Stelle bei den Buben. Die diversen Varianten von Sophia dominieren bei den Mädchen. Dahinter folgen Luka und Theodor bzw. Emilia und Sara.

Zweitnamen oft nach Großeltern
Auch eine Sonderauswertung zu Zweitnamen wurde dieses Mal vorgenommen, und zwar für den Zeitraum 2014 bis 2021. In diesen Jahren wurden knapp 160.000 Kinder geboren. Rund ein Drittel der Kids hat einen zweiten Namen in der Geburtsurkunde eingetragen, wobei es zwischen Burschen und Mädchen hier keinen Unterschied gab.

Bei den Buben waren Alexander und Maximilian die geläufigsten Zweitnamen, gefolgt von Ali und Michael. In der Liste finden sich unter den Top-10 aber auch deutlich traditionellere Benennungen, was darauf hindeutet, dass etwa die Großeltern hier mitunter als Vorbilder fungierten. So sind auch Josef, Johann, Karl oder Johannes auf den vorderen Plätzen versammelt.

Bei den Mädchen waren Maria und Sophie - in den diversen Schreibweisen - mit Abstand am beliebtesten. Anna, Elisabeth oder Katharina kommen ebenfalls häufig als zweiter Name zur Anwendung. Mütter von Kindern mit Zweitnamen waren laut den Stadt-Statistikern übrigens rund drei Jahre älter als Mütter von Sprösslingen ohne zweiten Namen in der Geburtsurkunde.

Entscheidend ist der Hauptwohnsitz
Als „Wiener Neugeborenes“ gilt ein Baby übrigens dann, wenn dessen Mutter zum Zeitpunkt der Geburt den Hauptwohnsitz in Wien hatte. Der Geburtsort selbst spielt keine Rolle.

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