Für die ÖAMTC-Flugrettung war 2022 ein Rekordjahr. 21.934 Mal hoben die Notarzthubschrauber im vergangenen Jahr ab - gegenüber 2021 ist das ein Plus von 1.997 Einsätzen. 3774-mal waren alleine die Steirer im Einsatz - Platz zwei hinter Niederösterreich mit 5.369 Flügen. „Damit war 2022 das intensivste Jahr in der Geschichte“, sagt Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung.
Wie in den Jahren zuvor waren auch 2022 in der Steiermark internistische und neurologische Notfälle mit 1.712 Alarmierungen der häufigste Grund für den Start eines Notarzthubschraubers. 490 Einsätze flogen die Christophorus-Crews für Patienten nach Unfällen, die sich bei der Arbeit, in der Schule oder im Umfeld des eigenen Hauses ereignet haben, 562-mal mussten die Teams nach Sport- und Freizeitunfällen im alpinen Bereich abheben.
„Die hohe Anzahl sowie das breitgefächerte Spektrum an Einsätzen zeigen, wie wichtig die ÖAMTC-Notarzthubschrauber für eine lückenlose medizinische Versorgung der Steiermark sind“, führt Trefanitz aus.
Der in Niederöblarn stationierte C14 steht seit 10. Oktober 2022 auch während der Nachtstunden bereit. Ein Meilenstein in der Versorgung.
Geschäftsführer Trefanitz
Perfekte Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen
In Summe blickt die Flugrettung mit 21.934 auf einen Einsatzrekord zurück. Möglich gemacht haben diese Bilanz die Piloten, Notärzte und Flugretter. „Aber auch die perfekt abgestimmte Teamarbeit mit der Bergrettung und dem Roten Kreuz Steiermark ist ein wesentlicher Garant für die qualifizierte Hilfe aus der Luft“, bedankt sich der Flugrettungs-Chef.
Im Schnitt wurde die Christophorus-Flotte zu mehr als zwei Einsätzen pro Stunde - Tag wie Nacht - alarmiert. Einsatzstärkster Tag des Jahres war übrigens der 26. Juni mit 116 Einsätzen.
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