Eine traurige Bilanz hat der VCÖ vorgelegt: 70 Menschen wurden in der Steiermark im Vorjahr bei Unfällen getötet, um 20 mehr als 2021.
„Die Unfallbilanz 2022 ist für die Steiermark sehr traurig und ein Auftrag, weitere Verkehrssicherheitsmaßnahmen umzusetzen“, betont VCÖ-Sprecher Christian Gratzer. 70 Menschen wurden im Vorjahr bei Verkehrsunfällen getötet, um 20 mehr als im Jahr 2021. Mit 50 gab es damals die niedrigste Anzahl an Verkehrstoten seit Bestehen der Unfallstatistik. In den vergangenen 20 Jahren ist die Zahl der Verkehrstoten in der Steiermark generell stark zurückgegangen. Im Jahr 2014 kamen 86 Menschen im Straßenverkehr ums Leben, im Jahr 2008 noch 109 und im Jahr 2003 sogar 183.
Tempolimits und Discobusse erhöhen Sicherheit
Der VCÖ sieht nun auch den Bund gefordert, mit niedrigeren Tempolimits und der Aufnahme von Handy am Steuer ins Vormerksystem die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Für die Verkehrssicherheit von Fußgängern sei in den Gemeinden und Städten mehr Verkehrsberuhigung, Tempo 30 statt 50 im Ortsgebiet und eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung, sehr wichtig. Für die Sicherheit der Radfahrer, müsse auch die Radinfrastruktur ausgebaut werden. Gratzer weist auf einen weiteren Sicherheitsnutzen hin: „Anrufsammeltaxis und Discobusse sind speziell für Jugendliche und junge Erwachsene eine Lebensversicherung.“
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