Sorge um Franziskus

Papst in Rollstuhl zu Neujahrsmesse gefahren

Ausland
01.01.2023 11:57

Nach dem Ableben des emeritierten Benedikt XVI. bereitet auch der Gesundheitszustand des amtierenden Papstes Franzsikus Sorgen. Denn das Kirchenoberhaupt wurde einmal mehr im Rollstuhl in den Petersdom gefahren, um dort die traditionelle Neujahrsmesse zu zelebrieren. Dabei betete er auch für seinen verstorbenen Vorgänger. 

„Heute vertrauen wir der Muttergottes unseren geliebten emeritierten Papst Benedikt XVI. an, damit sie ihn auf seinem Weg von dieser Welt zu Gott begleitet“, sagte Franziskus bei dem Gottesdienst anlässlich des Welttages des Friedens.

„Gemeinsam Wege des Friedens erkunden“
Am 1. Jänner wird der Weltfriedenstag der katholischen Kirche begangen. Dieser steht 2023 unter dem Motto: „Niemand kann sich allein retten. Nach Covid-19 neu beginnen, um gemeinsam Wege des Friedens zu erkunden“.

In seiner Predigt am Sonntag ging Franziskus laut Agenturberichten anlässlich des Welttages für den Frieden besonders auf die Leidtragenden von Kriegen ein. „Bitten wir die Mutter Gottes in besonderer Weise für die Kinder, die leiden und nicht mehr die Kraft zum Beten haben, für die vielen Brüder und Schwestern, die in weiten Teilen der Welt von Krieg betroffen sind“, sagte der 86 Jahre alte Argentinier. Die Menschen hätten die Festtage in Dunkelheit und Angst inmitten von Gewalt und Gleichgültigkeit verlebt.

„Augen öffnen und offen halten“
Als guten Vorsatz für das neue Jahr empfahl Franziskus, nicht faul und gleichgültig auf die Weltgeschehnisse zu blicken, sondern Gutes zu tun und „sich die Hände schmutzig zu machen“. Man könne nicht still sitzen und bequem darauf warten, dass die Dinge besser würden.

„Zu Beginn des Jahres, inmitten der vielen neuen Dinge, die wir erleben möchten, und der vielen Dinge, die wir tun möchten, lasst uns einige Zeit dem Sehen widmen, das heißt, unsere Augen zu öffnen und sie für das offenzuhalten, was zählt: für Gott und für die anderen“, sagte Papst Franziskus bei der Messe zum Hochfest der Muttergottes Maria. „Wie oft haben wir in der Eile keine Zeit, auch nur eine Minute in der Gesellschaft des Herrn innezuhalten, um sein Wort zu hören, zu beten, anzubeten, zu loben ...“, stellte der Papst fest und bat für Frieden in der Welt.

Leichnam Benedikts wird aufgebahrt
Der Leichnam Benedikts soll ab Montag früh im Petersdom in Rom aufgebahrt werden, damit die Gläubigen von ihm Abschied nehmen können. Der Trauergottesdienst für Benedikt findet am 5. Jänner auf dem Petersplatz statt und wird vom amtierenden Papst Franziskus geleitet - ein in der Geschichte der katholischen Kirche beispielloser Vorgang, der durch den Rücktritt Benedikts zustande kam.

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