In der Steiermark wurde kräftig gefeiert, nun zieht die steirische Polizei eine erste Bilanz: Der erste Silvesterabend „wie früher“ verlief aus polizeilicher Sicht ohne besondere Vorkommnisse. Anzeigen und Einsätze gab es vor allem wegen gezündeter Pyrotechnik und Lärmbelästigung.
In der Grazer Innenstadt feierten laut Veranstalter über den ganzen Abend rund 40 bis 50.000 Besucher den Jahreswechsel. Nachdem seit zwei Jahren pandemiebedingt wieder ein nahezu auflagenfreies Feiern möglich war, rechnete die Polizei mit vermehrten Einsätzen. Entsprechend groß war das Polizeiaufgebot. Doch es kam zu keinen nennenswerten Auseinandersetzungen unter den Besuchern.
Unfall mit Feuerwerk
Trotz des Verbots, forderte die Einsatzkräfte allerdings der unerlaubte Einsatz von Pyrotechnik in mehreren Ortsgebieten, dabei kam es auch zu mehreren Bränden. Rund hundert Sicherstellungen von pyrotechnischen Gegenständen und etwa dreihundert Amtshandlungen gab es in der Silvesternach. In St. Lorenzen im Mürztal (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) wurden zwei Jugendliche (17 und 14 Jahre alt) beim Hantieren mit einer Feuerwerksrakete leicht bis mittelgradig verletzt. Sie mussten ins Spital gebracht werden.
Zwei Verletzte im Straßenverkehr
Zu insgesamt neun Anzeigen kam es im Zusammenhang mit Alkolenkern. Ein Unfall in Weiz forderte zwei Verletzte. Exakt 1930 Notrufe gingen bei der steirischen Polizei von 21. Dezember 2022 auf 1. Jänner 2023 ein. Vor allem in Graz griffen zahlreiche Bewohner aufgrund von Lärmbelästigung wegen Böller und Feuerwerkskörper zum Telefon.
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