Die Bludenzer Stadtvertretung hat am Mittwoch das Budget für das kommende Jahr beschlossen - bis auf die SPÖ segneten alle Parteien den Voranschlag ab. Mit 71 Millionen Euro ist das Budget so üppig wie noch nie zuvor.
Mehr als ein Viertel davon wird in langfristig wirkende Investitionen fließen, das größte Vorhaben ist der Umbau der Volksschule Bludenz Mitte - 22 Millionen Euro sind für das Projekt in Summe veranschlagt, davon werden 6,5 Millionen Euro den Haushalt fürs kommende Jahr belasten. „Uns ist in schwierigen Zeiten ein Budget gelungen, das die laufenden Ausgaben abdeckt und gleichzeitig einen Rekord an Investitionen in die Zukunft zulässt“, ist Bürgermeister Simon Tschann zufrieden.
Die Wirtschaftslage und die mehr werdenden Aufgaben der Gemeinden setzen uns unter Druck.
Bgm. Simon Tschann
Ein Kraftakt
Möglich ist das Rekordbudget nur, weil einerseits die Ertragsanteile seitens des Bundes (gut 20 Mio. Euro) überraschend hoch ausgefallen sind und anderseits die Kommunalsteuerabgaben um rund eine Mio. Euro ansteigen dürften. Dass unterm Strich eine schwarze Null stehe, sei aber dennoch ein Kraftakt gewesen, so Tschann: „Die Wirtschaftslage und die mehr werdenden Aufgaben der Gemeinden setzen uns unter Druck.“
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