Eine seltene Einigkeit gab es beim Thema Teuerung im Innsbrucker Gemeinderat in der Aktuellen Stunde am Donnerstag. Was daraus konkret wird, bleibt abzuwarten.
„Armut steigt, die Teuerungswelle überrollt besonders einkommensschwache Menschen, Maßnahmen intensivieren!“ - so lautete das Thema der Aktuellen Stunde im Innsbrucker Gemeinderat. Eingebracht wurde das brisante Thema vom Seniorenbund.
Die Situation ist derzeit prekär, das wissen alle im Gemeinderat: So wurde der Armutsbericht erwähnt (jeder sechste Tiroler ist an oder unter der Armutsgrenze), die immer länger werdenden Schlangen vor der Essensausgabe (längst nicht nur Obdachlose stehen hier um eine Mahlzeit an) oder beim Sozialmarkt.
Studie wird nächste Woche vorgestellt
Es braucht Hilfspakete, und zwar möglichst unkompliziert - da war sich der Gemeinderat seltenerweise einig. Aber wie den Menschen helfen und woher das zusätzliche Geld nehmen? Die Lösungen waren nicht wirklich neu: Tiroler sollten beispielsweise unbedingt Hilfsangebote wie die Schuldnerberatung annehmen. Einig war man sich auch, dass Hilfe unkomplizierter sein müsse.
Der Bürgermeister verwies auf eine Studie, die der Uni-Professor Leonhard Dobusch nächste Woche vorstellen wird - danach sollen Aktionen folgen. Man darf also gespannt sein.
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