Nach dem skandalösen WM-Viertelfinal-Duell zwischen Argentinien und den Niederlanden hatte Lionel Messi den Ausschluss von Schiedsrichter Mateu Lahoz gefordert. Und tatsächlich: Der Spanier muss seine Koffer packen.
„Ich denke, die FIFA muss sich darum kümmern, sie kann einen solchen Schiedsrichter nicht für ein Spiel dieser Größenordnung von solcher Bedeutung einsetzen. Der Offizielle muss solch einer Aufgabe gewachsen sein“, hatte Messi laut „Sport1“ nach der Partie erklärt. Die Worte des PSG-Superstars fanden offenbar Gehör, Medienberichten zufolge soll Lahoz bereits abgereist sein.
Im Laufe der Partie hatte der Unparteiische satte 17 gelbe sowie eine gelb-rote Karte verteilt. Die Emotionen waren im Verlauf des gesamten Spiels deutlich zu spüren, nach Abpfiff drohte die Situation zu eskalieren. So provozierten einige Argentinien-Profis die Holländer mit streitlustigen Blicken und Gesten, während die Stars der „Oranje“ auf ihre Gegner losgingen.
„Dummkopf“
Messi stellte gar Niederlande-Trainer Louis van Gaal zur Rede, ehe er sich Doppel-Torschütze Wout Weghorst vornahm. „Was schaust du so, Dummkopf?“, brüllte der Stürmer in Richtung des 30-Jährigen. Neben Lahoz musste auch ein argentinischer Stadionsprecher die Heimreise antreten. „Leider hat mich die FIFA heute darüber informiert, dass ich bei den Spielen der Nationalmannschaft nicht mehr als Stadionsprecher fungieren werde“, gab Geronimo Benavides via Twitter bekannt.
Der Grund? Er soll sich nicht an die Vorgaben gehalten haben, als er die Spitznamen der Spieler in den Mund nahm und die südamerikanischen Fans somit zum Singen brachte. „Ich habe niemanden beleidigt, ich habe mich mit niemandem geprügelt, ich habe nichts geworfen, ich habe mich nicht eingemischt, wo ich es nicht hätte tun sollen“, gab sich Benavides verständnislos.
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