Gerade einmal sieben Tore war Kombi-Olympiasieger Johannes Strolz beim Weltcup-Slalom von Val d’Isere unterwegs, ehe der erste Saisonauftritt des 30-Jährigen bei der ersten Haarnadel mit einem Einfädler abrupt endete. Das Aus kam so rasch, dass die zahlreichen Fotografen an der Rennpiste nicht einmal ein Action-Foto vom Vorarlberger machen konnte. Nervös macht der Ausfall den Head-Piloten aber trotzdem nicht...
„Letztes Jahr habe ich hier auch eingefädelt“, erinnerte sich der Warther und ergänzt augenzwinkernd, „damals bin ich aber etwas weiter gekommen als heuer. Es scheint, als hätte ich das hier auf der Bellevarde-Piste noch nicht so im Griff. Ich habe versucht zu attackieren und war bei der Haarnadel einen Tick zu ungeduldig.“
Generell ist die Konstanz ein Thema beim Head-Piloten. Seit dem Ausfall in Val d’Isere vor einem Jahr sah er in neun Weltcupslaloms nur viermal das Ziel - da war Strolz aber nie schlechter als Fünfter. Darum war zuletzt im Training auch viel in Sachen Konstanz gearbeitet worden. „Training ist Training und Rennen ist Rennen. Normalerweise kann ich diese zusätzliche Anspannung im Rennen für mich nutzen. Es scheint aber, als ob ich da noch weiterarbeiten müsste, damit mir so etwas nicht wieder passiert“, erklärte Strolz.
Im Gegensatz zum Vorjahr, als Johannes ohne Kaderstatus dastand und von Rennen zu Rennen darauf hoffen musste, wieder einen Startplatz im ÖSV-Team zu bekommen, kann er sich nun trotz des Ausfalls in aller Ruhe auf den nächsten Slalom vorbereiten. „Das macht es mir natürlich um vieles leichter, da ich mich jetzt voll darauf konzentrieren kann in Madonna zu attackieren.“
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