Der Fall einer brutalen Schändung von drei kleinen Mädchen, für den es die Höchststrafe gab, wirft Fragen auf: Denn das Jugendamt kannte die Familie!
Eine normale Kärntner Familie. 17 Jahre Ehe, vier Kinder, davon drei Töchter, die jüngste heute sieben Jahre alt. Der Vater ist Elektriker, die Mutter Hausfrau, die Freizeit verbringt man in einem Schrebergarten. Doch die Fassade bröckelt, als es zu Problemen mit den Kindern kommt. „Ich bin selbst zum Jugendamt gegangen, weil ich es so nicht geschafft habe“, gibt die Mutter zu. Die Familie wird also von Sozialarbeitern betreut, zwei der Kinder werden in sozialpädagogischen Einrichtungen untergebracht.
Ich bin selbst zum Jugendamt gegangen, weil ich es so nicht geschafft habe.
Die Mutter
Dass die Kinder deshalb „Problemfälle“ sind, weil sie Opfer schwerer Verbrechen wurden, fällt niemanden auf. Über ein Jahr etwa kümmert sich eine „Expertin“ intensiv um eines der Mädchen, ohne etwas zu bemerken - die kleine Schwester wurde währenddessen zu Hause vom pädophilen Vater missbraucht.
Wie berichtet, wurde der 41-Jährige von Richter Gernot Kugi zur Höchststrafe von 15 Jahren verurteilt. Am Dienstag entscheidet sich, ob er die Strafe bekämpft. Immerhin hatte er selbst Sex mit der elfjährigen Tochter zugegeben: „Ich hatte sie wohl mit der Frau verwechselt.“ Seine Opfer werden wohl ihr ganzes Leben traumatisiert bleiben - wie es übrigens auch der mutmaßliche Kinderschänder selbst ist: Auch er war als Jugendlicher missbraucht worden.








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