Die Werkstätte in Werndorf wurde geschlossen, jene in Wels ebenfalls, dazu ein Service-Büro in Wien - diese Maßnahmen sollen alle dazu dienen, dass es bei Christof Industries Austria weitergeht. Seit Ende September läuft das Sanierungsverfahren beim Anlagenbauer. Die Passiva beliefen sich zu dem Zeitpunkt laut den Gläubigerschutzverbänden auf rund 66 Millionen Euro.
Man sei „über den Erwartungen“ - das wurde von Christof Industries Austria nach der Berichts- und Prüfungstagessatzung am Landesgericht Graz bekannt gegeben. Mit der Schließung der Werkstätten in Werndorf und Wels (in Oberösterreich sind von der Maßnahme auch Lehrlinge betroffen, die das Unternehmen verlassen müssen) und dem Service-Büro in Wien wurden bereits sichtbare Restrukturierungsmaßnahmen umgesetzt.
Gespräche mit strategischen Investoren laufen
Masseverwalter Alexander Isola berichtet, dass mehr als 70 Millionen Euro an Forderungen angemeldet wurden. Mehr als 50 Millionen Euro wurden auch anerkannt. Der Fortbestand des Unternehmens sei laut Isola gesichert. Nun soll die Firmengruppe stabilisiert werden. Mit strategischen Investoren seien Gespräche angelaufen - nicht nur in Österreich, sondern auch weltweit. Rund 350 Mitarbeiter waren bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens bei Christof Industries Austria beschäftigt, die meisten davon in Wels.









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