Chancen im Minutentakt: Liebenfels bog St. Urban in der 1. Klasse C 3:1. Torhüter Mrsic spielt am Mittwoch in der WM-Quali. Die Gäste bleiben ihrem Trend treu - im siebenten Auswärtsspiel gab’s wieder keinen Punkt.
Ein ruhiger Nachmittag war’s für Liebenfels-Keeper Antonio Mrsic im Derby gegen St. Urban – dabei hätte der 25-Jährige eigentlich im Flieger nach Tiflis sitzen können! Der Schlussmann der Glantaler trägt seit drei Jahren das Einser-Leiberl des österreichischen Futsal-Nationalteams – und hütet am Mittwoch in Georgien das Tor in der WM-Quali. „Er fliegt am Dienstag nach, ist unser Ruhepol“, sagt Trainer Petricevic, der ihn nach 84 Minuten auswechselte.
Da war die Partie bereits entschieden, hatte Liebenfels den achten Saisonsieg eingetütet! Weil man nach einem Eigentor von Schaffer (11.) durch Fehric nachlegte (33.) – und Zajc trotz Anschlusstor den 3:1-Sieg fixierte (65.).
Sitzer auf Ausgleich vergeben
Kurz davor hatte St. Urban die Top-Chance aufs 2:2, aber Poglajen scheiterte aus fünf Metern per Kopf. „Das war der Knackpunkt“, wusste Trainer Stefan Kogler. Liebenfels traf zudem noch zweimal Alu, verklopfte alleine vor Ex-Regionalliga-Keeper Curanovic einige Sitzer. „Wir hätten locker acht Tore machen können!“, so Petricevic, der die Top 5 anpeilt, vom Aufstieg (noch) nichts wissen will.
Auswärts und defensiv schwach
St. Urban bleibt indes in der Ferne weiter katastrophal - siebenter Versuch, siebente Pleite! Vor allem defensiv hapert’s - mit 50 Gegentoren (!) ist man die Schießbude der Liga. „Uns fehlen hinten die Routiniers. Da braucht’s Verstärkung - hoffentlich im Winter!“, sagt Coach Kogler.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.