Die Landesverkehrsabteilung und die acht Bezirkskommandos sowie das Stadtkommando Innsbruck prüften vergangene Woche in ganz Tirol 451 Schwerfahrzeuge. Die häufigsten Überschreitungen lagen bei den Ruhezeiten.
Zur Steigerung der Sicherheit im Bereich Schwerverkehr fanden vergangenen Donnerstag zwischen 9 und 17 Uhr Kontrolleinsätze in ganz Tirol statt. Diese wurden neben den Haupttransitrouten auf der A12, A13 oder S16 auch im nachrangingen Straßennetz durchgeführt.
Bei den insgesamt 451 durchgeführten Kontrollen gingen den Beamten zahlreiche Verkehrssünder ins Netz. Dabei wurde unter anderem auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten, der Alkoholbestimmungen oder dem technischen Zustand der Fahrzeuge geachtet.
37 Fahrzeuge durften erst nach Herstellung des gesetzmäßigen Zustandes wieder verwendet werden. Bei drei Fahrzeugen wurde das Kennzeichen wegen Gefahr im Verzug abgenommen.
Enrico Leitgeb, stv. Leiter der Landesverkehrsabteilung Tirol
Ruhezeiten und technische Mängel häufigste Delikte
In 147 Fällen wurden die Lenk- und Ruhezeiten missachtet, 54 Mal zeigte die Waage ein zu hohes Ladegewicht an. 96 technischen Mängeln, etwa wegen der Bereifung oder mangelnder Bremswirkung stehen fünf Übertretungen wegen Missachtung der Gefahrengutbestimmungen gegenüber.
Aufgrund von Übertretungen wurden 78 Anzeigen und 26 Strafen ausgestellt. „37 Fahrzeuge durften erst nach Herstellung des gesetzmäßigen Zustandes wieder verwendet werden. Bei drei Fahrzeugen wurde das Kennzeichen wegen Gefahr im Verzug abgenommen“, schildert Enrico Leitgeb von der Landesverkehrsabteilung Tirol. Bei allen Lenkern wurde ein Alkohol-Vortest durchgeführt. Das erfreuliche Ergebnis: Alle Tests waren hier negativ.
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