Der Mensch ist nur ein winziger „Flämmler“ oder „Steher“ auf Planeten, die in einem großen Farbkosmos schwimmen: Gunter Damisch entwarf paradiesische Landschaften und flimmernde Galaxien. Er war ein Zeichner, der stets malte und umgekehrt. Den engen Dialog von Fläche und Linie hat er auch in seinen plastischen Arbeiten weitergeführt.
Damisch zum Entdecken
Die Retrospektive in Gmunden überrascht mit Werken, die bisher noch nie ausgestellt worden sind. Im Zentrum steht Aluminium als Trägermaterial für Malerei und Grafik. Diese „Alubilder“, wie Damisch sie einst nannte, entstanden in den Jahren nach der Wende zum 21. Jahrhundert. Einerseits sind großformatige Unikatdrucke zu sehen, andererseits pastose, expressive Gemälde, die teils von raumfüllenden Aluminiumskulpturen flankiert werden. Insgesamt gelang eine eindrucksvolle Begegnung mit dem Werk eines zu früh verstorbenen Künstlers.
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