„Wenn ich meine Bilder herzeige, ist das, als würde ich meine Unterwäsche hier an den Wänden aufhängen. Das ist viel intimer als es ein Konzert je sein könnte“, erzählte Parov Stelar bei der gestrigen Eröffnung seiner Schau „danke, gut“ in der Galerie Schloss Parz.
Noch bevor die „Normalsterblichen“ die neue Ausstellung ab morgen betreten können, wurden schon mehr als zehn der ausgestellten Werke verkauft: Es herrscht ein G‘riss um die Bilder von Parov Stelar. Seine am Computer vorentworfenen Gemälde spielen mit unseren Wahrnehmungen, oft arbeitet er mit Übermalungen à la Arnulf Rainer – und einige ganz düstere Motive sind dieses Mal auch dabei. Gemeinsam haben sie, dass sie alle erst heuer entstanden sind. Trotz des neuen Albums und der Tour findet er Zeit zum Malen: „Ich muss immer was tun, am Strand liegen interessiert mich nicht.“
Mama als Kritikerin
Wenn ein Bild fertig ist, fragt er seine Mama, die auch Künstlerin ist, um ihre Einschätzung: „Sie ist ehrlich und eine wichtige Instanz für mich.“ - galerieschlossparz.at; bis 13. 11.
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