Bei Explosion

Hochrangige Separatisten in Luhansk getötet

Ukraine-Krieg
16.09.2022 16:16

Im russisch besetzten Gebiet Luhansk in der Ostukraine sind am Freitag zwei hochrangige Mitglieder der Separatisten getötet worden. Sie kamen bei einer Explosion im Gebäude der Staatsanwaltschaft ums Leben. Die ukrainische Seite weist die Verantwortung zurück.

„Heute starben im Ergebnis eines Terrorakts der Generalstaatsanwalt Sergej Gorenko und seine Stellvertreterin Jekaterina Steglenko“, schrieb der Chef der Luhansker Separatisten, Leonid Passetschnik, am Freitag bei Telegram. Örtliche Medien hatten zuvor von einer Explosion im Gebäude der Staatsanwaltschaft berichtet.

Passetschnik machte die Regierung in Kiew für den Anschlag verantwortlich, der externe Berater des ukrainischen Präsidentenbürochefs wies eine Beteiligung hingegen zurück. Die „Liquidierung“ sei auf einen Konflikt im örtlichen kriminellen Milieu zurückzuführen, schrieb Mychajlo Podoljak auf Twitter.

Teile seit 2014 abgespaltet
Die Separatisten hatten bereits 2014 Teile von Luhansk sowie des Nachbargebiets Donezk von der Ukraine abgespaltet. Anfang 2022 erkannte Russland beide Regionen unter internationalem Protest als unabhängige „Volksrepubliken“ an.

Einen weiteren Anschlag soll es unterdessen in der südukrainischen Hafenstadt Berdjansk gegeben haben. Laut russischen Angaben wurden dort der Vizechef der Besatzungsverwaltung, Oleg Boiko, und seine Frau Ljudmila ermordet.

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